Landwirtschaft
Ein großer Teil des Protests gegen TTIP richtet sich gegen mögliche Folgen des Abkommens auf die Landwirtschaft und die Lebensmittelsicherheit in Deutschland und Europa. Auch aus der Landwirtschaft selbst nimmt man im öffentlichen Diskurs hierzulande vor allem Widerstand gegen TTIP wahr. Gemeinsam mit NGOs und Verbraucherschützern sind es häufig Bio-Landwirte und Kleinbauern, die gegen das Freihandelsabkommen auf die Straße gehen. Viele deutsche Landwirte sehen nicht nur die vergleichsweise hohen deutschen Lebensmittelstandards – zum Beispiel die klare Kennzeichnung von gentechnisch veränderten Produkten – in Gefahr. Viele befürchten, dass die zunehmende Konkurrenz zu US-amerikanischen Agrarfabriken dazu führen könnte, dass sich die Landwirtschaft in Europa stärker industrialisiert und kleinere Höfe größeren Betrieben weichen müssen.
Hier die Studie der EU-Kommission zum Thema ansehen.
Die SZ erklärt, warum TTIP zulasten der EU-Bauern geht.
Dieser Frontal 21 Beitrag zeigt den Zusammenhang zwischen TTIP und Gentechnik in der Landwirtschaft auf: